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Digitale Inklusion

Ein Beitrag aus dem gemeinsamen Kooperationsseminar „Digital Teilhaben“ mit der Universität Siegen

von: Chantal, Sara, Rabea und Philipp

 

Willkommen zurück!

Wie bereits in unserem ersten Blogartikel erwähnt, rückt der digitale Aspekt in den Schulen immer weiter in den Vordergrund. Deshalb werde ich (Sara) mich heute genauer mit dem Thema der digitalen Inklusion beschäftigen.

Was ist digitale Inklusion?

Den Begriff der Inklusion hören wir in unserer Gesellschaft zurzeit immer öfter. Ganz allgemein betrachtet bedeutet Inklusion, dass jeder Mensch gleichberechtigt und selbstbestimmt in allen gesellschaftlichen Bereichen teilhaben kann.

Doch was genau bedeutet nun digitale Inklusion?

Unter digitaler Inklusion versteht man zum einen den Umgang MIT digitalen Medien, um das Leben in einer Gemeinschaft zu ermöglichen, als auch die Inklusion IN die digitale Gesellschaft. Dabei stellen sich die Fragen, wie digitale Medien es allen ermöglichen können, an Gesellschaft und Bildung teilzuhaben, wie auch welche Wege es gibt, um alle an der digitalen Gesellschaft teilhaben zu lassen.

Um digitale Inklusion überhaupt erst zu ermöglichen, ist das große Zauberwort „Barrierefreiheit“. Mit Hilfe des technischen Know-Hows muss dafür gesorgt werden, dass Barrieren auf Internetseiten, Apps, etc. abgebaut werden, so dass jeder selbstbestimmt daran teilnehmen kann. Voraussetzung dafür ist jedoch wiederum die Rahmenbedingungen dafür anzupassen, was allen voran in den Händen der Politik liegt.

Digitale Inklusion im schulischen Kontext

Wegbereiter zu einer funktionierenden Inklusion sind unter anderem Schulen. Gerade hier ist es wichtig, digitale Inklusion zu ermöglichen, um Kinder aller Gesellschaftsformen am Unterricht teilhaben zu lassen.

Was benötigt man dafür?

Zum einen, und das ist wohl der allerwichtigste Punkt, benötigt es die Akzeptanz der Lehrer/innen, da diese ein Konzept am Ende auch verfolgen müssen. Und das wiederum setzt voraus, dass die personellen Ressourcen vorhanden sind. Es benötigt gut ausgebildetes Personal, das noch dazu technisch fit ist, um auf alle Förderbereiche eingehen zu können. Regelmäßige Weiter- und Fortbildungen sind deshalb wichtig.

Zum anderen braucht es auch die dementsprechenden finanziellen Mittel. Diese sind zwar oftmals vorhanden und werden auch in die Geräte investiert, doch ist die didaktische Innovation, die damit verbunden ist, nicht klar. Außerdem erfordert die Nutzung von digitalen Medien den Aufbau einer virtuellen Infrastruktur und die damit verbundene Planung durch den Schulträger.

Was machen wir das nächste Mal?

Im nächsten Beitrag möchte ich euch gerne eine Methode namens “Blended Learning” vorstellen, die meines Erachtens ein möglicher Ansatz wäre, um allen eine Teilhabe an der schulischen Bildung zu ermöglichen.

Tschüss und bis zum nächsten Mal!

Eure Lehramtis

 

Literatur:

 

Petko, Dominik (2014): Einführung in die Mediendidaktik- Lehren und Lernen mit digitalen Medien. Weinheim und Basel: Beltz-Verlag.

Bundeszentrale für politische Bildung: Digitale Inklusion

https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/219792/digitale-inklusion [01.02.2016]

 

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