Lernwerkstatt der Universität Erfurt

design your education

Inklusion. Digital. Im Team. ~ Unser Workshop für EUCH ~

Ein Beitrag aus dem Seminar „Digital Teilhaben“

von: Lina, Chantelle, Julia, Anke und Luisa

Hallo,

bevor wir auf die Idee eines Workshops gekommen sind, mussten wir für uns klären, was folgende Begriffe genauer bedeuten.  Multiprofessionelle Teamarbeit, Inklusion und digitale Teilhabe können aus vielfältigen Perspektiven betrachtet werden. Für unser Konzept haben wir uns jeweils auf eine Definition geeinigt.

 

Multiprofessionelle Teamarbeit

Multiprofessionelle Teamarbeit beschreibt ein bewusstes, zielorientiertes und gemeinsames Handeln in einem ausgewählten Team. Dieses kann nur mit einer funktionierenden Kommunikation untereinander und gegenseitiger Verantwortungsübernahme gelingen.

Das ausgewählte Team besteht aus einer Gruppierung von Lehrern, Sozial- und Sonderpädagogen, Integrationshelfern, Psychologen oder in manchen Fällen auch Eltern. Sie agieren zusammen im Unterricht, in der freien Lernzeit, im Förderunterricht oder in spezifischen Projekten.

Als Ergebnis ist ein tiefgründiger Veränderungsprozess an den Schulen zu sehen. Durch die individuellen Fachgebiete der Teammitglieder, ist eine bestmögliche Förderung einzelner Schüler gewährleistet und ermöglicht einen tiefen Einblick in die Bedürfnisse der Lernenden. Insbesondere wird die Lernvoraussetzung gestärkt und der Lernprozess begünstigt.

Quelle: Lenz,Kerstin: Multiprofessionelle Spezifische Gelingensbereiche für die Arbeit an Schule – Am Beispiel der Schulstadt Brehmerhaven, Technische Universität Dortmund, 2017.

VBE Bundesversammlung (2016): Multiprofessionelle Teams,https://www.vbe.de/der-vbe/bundesverband/positionen-des-bundesverbandes/multiprofessionelle-teams/?L=0( abgerufen am 03.12.2018).

Digitale Teilhabe

Die Digitale Teilhabe unterscheidet sich nach technischen, sozialen und politischen Standards des Landes. Sie setzt sich aus zwei Faktoren zusammen, Teilhabewunsch und Subjektive Souveränität.

Die fortgeschrittene Medialisierung bestärkt den Wunsch, sich auf das Internet einzulassen. Durch unterschiedliches Wissen im digitalen Bereich, existieren auffallende Differenzen bei den Interaktionen mit der wachsenden Technologie.

Die Souveränität im Umgang mit Medien wird durch mehrfache Auseinandersetzung mit internetfähigen Medien gestärkt. Dadurch wird der persönliche Überforderungsgrad kompensiert und die selbst zugeschriebenen Kenntnisse wachsen stetig an.

Die digitale Teilhabe ermöglicht allen Personengruppen eine Vernetzung mit der Welt und einen direkten, digitalen Informationsaustausch.

Quelle: DIVSI (2016): DIVSI Internet-Milieus 2016: Die digitalisierte Gesellschaft in Bewegunghttps, www.divsi.de/publikationen/studien/divsi-internet-milieus-2016-die-digitalisierte-gesellschaft-bewegung/5-chancengerechtigkeit-im-internet-digitale-und-soziale-teilhabe/5-1-was-ist-eigentlich-digitale-teilhabe/(abgerufen am 03.12.2018).

Inklusion:

Inklusion beschreibt den Reduktionprozess aller Barrierien in Bildung und Erziehung für alle Schüler/innen auf eine minimale Basis. Dabei müssen Kinder als Ganzes gesehen werden und dürfen nicht auf ihre Beeinträchtigung eingegrenzt werden.

Es müssen Veränderung im gesamten Schulorgan passieren. Das betrifft den Lehrplan, die Pädagogik, die Didaktik, sowie die Methodik und die Lehrerausbildung.

Quelle: Klauß, Theo:  Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrer für eine Schule für alle.

Da Inklusion ein komplexes Themengebiet ist, haben wir für euch einen weiteren Eintrag verfasst. In diesen gehen wir genauer auf die ganze Problematik ein.

Was könnt ihr bis zum nächsten Mal von uns erwarten?

Im nächsten Blogeintrag stellen wir euch unsere Gedanken zur Zusammensetzung eines Teams vor und die Voraussetzungen, wie das Team optimale Arbeit verrichten kann.

Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Inklusion. Digital. Im Team. 🙂

 

Weiter Beitrag

Zurück Beitrag

Antworten

© 2019 Lernwerkstatt der Universität Erfurt

Thema von Anders Norén