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Vielperspektivität der Kamera

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir, Miriam Böhmig, Jenny Oechsner und Dominik Wolff, sind 3 Studenten der Universität Erfurt. Im Rahmen unseres Sachunterrichtsseminars „Medien als Thema und Werkzeug im Sachunterricht“ erstellten wir ein Konzept zum Thema Vielperspektivität der Kamera. Am 26. Juni. 2018 erhielten wir die Möglichkeit dieses Projekt mit Kindern aus der Klasse 4 durchzuführen.

 

Unser Konzept umfasste verschiedene Aspekte: die Geschichte, Perspektiven sowie die verschiedenen Arten der Kamera. Zu Beginn führten wir ein kleines Kennlernspiel namens „Fotograf“ durch und erfragten anschließend die Kinder nach ihren bisherigen Erfahrungen und Vorkenntnissen. Danach erhielten sie einen theoretischen Input zu den Fragen: Wie funktionieren die verschiedenen Kameras und wie sind diese aufgebaut. Für Notizen lagen kleine Arbeitsblätter in Form einer Kamera auf dem Tisch, die die Kinder verwenden konnten. Zudem erarbeiteten wir uns gemeinsam verschiedene Fotoperspektiven (siehe Bild). Im Anschluss erhielten die Kinder ein Polaroidbild mit der Ergebnissicherung. Nach dem theoretischen Teil konnten die Schüler selbst zu kleinen Fotografen werden. Dabei fotografierte jeder abwechselnd mit dem Smartphone und der Spiegelreflexkamera. Anschließend wurden die entstandenen Bilder ausgewertet und die verschiedenen Perspektiven besprochen. Des Weiteren haben wir mit den Kindern die Chancen und Risiken von Bildern und deren Veröffentlichung besprochen, denn die ausgewählten Bilder haben die Schüler auf diesem Blogeintrag hochgestellt.

 

 

Zusammengefasst sollte das Konzept nicht nur Wissen medial aufbereiten, sondern aktiv die Kinder zum Handeln anregen. Dabei war es uns als Gruppe wichtig, das fachliche Wissen mit einer selbständigen Anwendung zu kombinieren. Um eine geeignete Themenauswahl zu treffen, haben wir uns im Vorfeld mit dem Lehrplan und dem Perspektivrahmen des Sachunterrichts auseinander gesetzt. Außerdem erfuhren wir durch einige Studien, dass Smartphones und Kameras alltägliche Gegenstände für Kinder im Alter von 6-13 Jahren sind (Kinderwelten 2011). An dieses Ergebnis knüpften wir mit unserem Konzept an und stellten einen Bezug zu ihrer Lebenswelt her. Somit bestand eine Abhängigkeit zwischen der Thematik der Vielperspektivität der Kamera und der alltäglichen Welt der Kinder. Des Weiteren spielte der Themenkomplex Hard- und Software eine große Rolle, denn die Kinder mussten sich mit der Kamera/ Smartphone und dem Blog auseinandersetzten. Chancen und Risiken von Mediennutzung war ein wichtiger Aspekt, den wir in unserem Konzept verankert haben. Die Kamera diente nicht nur als Werkzeug zur medialen Vermittlung, sondern wurde auch Gegenstand des Themas.

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Unsere kleinen Fotografen zeigten sehr viel Begeisterung beim Experimentieren mit den verschiedenen Kameratypen. Sie wussten bereits, wie sie Bilder mit ihren Handys fotografieren konnten. Die angesprochenen Expertisethemen spiegeln sich auch in den folgenden Bildern und Aussagen der Schüler wieder.

„Das Smartphone ist klein und nicht schwer, daher ist es einfacher es mitzunehmen.“

„Ich weiß wie ein Foto in einem Smartphone aufgenommen wird. Das Smartphone besitzt eine Linse und einen Fotochip.“ (nach dem Projekt)

„Nein, ich weiß welche Knöpfe man drücken muss, aber noch nicht genau wie es funktioniert.“

„Im Nachhinein hat es viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt, vor allem wie eine Kamera funktioniert und wie man früher fotografiert hat.“

 

Dafür, dass die Schüler noch nicht so viel Erfahrung mit der Spiegelreflexkamera gesammelt hatten , ist das Endergebnis sehr gut geworden.

 


Nick: Normalperspektive – Fokus liegt im Vordergrund

 

Jessica: Froschperspektive – Filter beim Fotografieren verwendet

 

Pitt: Froschperspektive – Filter „Negativ“ verwendet

 

Florian: Normalperspektive – Fokus im Vordergrund

 

Henriette: Vogelperspektive

      

Bei Fragen standen wir den Schülern jederzeit zur Verfügung.  

 

Die Schüler durften sich die Motive frei aussuchen. 

 

Natürlich wurden auch gleich die besten Fotos gezeigt. 

 

Wir wollen uns noch rechtherzlich bei den 5 Schülern bedanken, dass sie sich auf das Experiment eingelassen hatten und mit Spaß dabei waren.

Miriam, Jenny und Dominik

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Quelle:

http://www.ip.de/loadfile.cfml?file=L9P%2EHQI%2EGAX%2EN%40C%5CD3%4052K%2A%2CKRZ%5B%2EH%28%22%3CEP6%3AD9%242HH2%2AD9A%26%3A%20%27%28%5D%5D%26%2F%264%2C%20%0A&type=application%2Fx-pdf&type=application/pdf 10.07.2018 11.42

 

 

 

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